„Traust du dich?“

 

…steht beim Femdom Special-Angebot von Lady Nastasia. Nach langem Abwägen habe ich mich tatsächlich getraut und mich für meine erste Latex-Overnight gemeldet. Und kurz darauf gedacht: „Bin ich lebensmüde? - Wie soll ich das überstehen?“

Wenige Tage später stand ich dann doch erregt und gleichzeitig extrem nervös vor der Türe des Femdom. Die Türe öffnete sich und da stand sie, die echte Lady Nastasia, in Latex gekleidet vor mir. Wie von mir gewünscht, starteten wir gemächlich ins Abenteuer. So konnte ich meine Nervosität und die Unsicherheiten ablegen. Und spätestens als ich die warmen Hände und den kalten Latexanzug an mir spürte – natürlich alles mit den durch die Maske verschlossenen Augen – legte sich die Nervosität ganz. Kurz darauf lag ich im vakuumierten Latexsack mit Knebel da und war den Gemeinheiten von Lady Nastasia ausgeliefert. Atemreduktion, später noch Strom dazu und völlig hilflos geil gehalten bis ich endlich, nach Stunden, kommen durfte. Ja, Stunden, die vorbei gingen, als wären es nur ein paar Minuten gewesen. Je mehr ich eingepackt war, je stärker fixiert, desto wohliger war mir und ich fühlte mich geborgen. Ich konnte mich einfach fallen lassen, war wohl auch ein paar Mal in Trance und habe gar nicht mehr alles mitbekommen, was abging.

Ach, und jetzt die Overnight-Herausforderung. Von oben bis unten in Latex gekleidet, an Füssen und Händen festgebunden, so dass ich mich nur wenige Zentimeter bewegen konnte, sollte ich nun die Nacht verbringen. Im schweissgefüllten Anzug, Schweisstropfen auf der Stirn, in den Augen, in den Ohren, immer in der gleichen Position, unfähig, es mir auch nur ein bisschen gemütlicher zu machen, getraute ich mich nicht, den Notfallknopf zu drücken, denn die Androhung, was für Folgen es hat, wenn ich die Lady aufwecke, liess es mich ausharren… Und dass ich keine Chance hatte, das mir „netterweise“ angebotene Getränk, welches nur wenige Zentimeter neben dem Kopf stand, zu erreichen, war dann doch sehr gemein! - Dann endlich, ohne mir im Klaren zu sein, wie viele Stunden ich nun so da lag, befreite mich Lady Nastasia von den Fesseln. Doch aus dem verschwitzten Latexanzug durfte ich nicht raus, im Gegenteil, kurz darauf war ich schon wieder fixiert, noch strikter, noch enger, im Latexsack mit Maske, festgebunden mit Gurten und in Folie eingepackt, so dass ich nicht mal mehr Kopf, Finger und Zehen bewegen konnte. Der Lady völlig ausgeliefert und mit Strom gereizt, spürte ich schon bald am einzigen noch frei zugänglichen und bereits wieder erregten Körperteil Saug- und Massagebewegungen…

Wenige Stunden später, als ich müde und erschöpft wieder zu Hause war, fühlte ich Stolz, da ich die Overnight-Herausforderung ausgehalten habe; und ich konnte es kaum glauben, dass die Zeit doch so schnell vorbei ging. - „Ich habe mich getraut.“ – „Traust du dich auch?“ - Lady Nastasia, ein Engel mit sanften Händen und ein gemeiner Teufel; doch der vermutlich liebenswerteste und vertrauensvollste Teufel, dem ich je begegnet bin. Danke sehr, geschätzte Lady Nastasia!